Während der Zustand der Gesamtkirche fortschreitend Schaden erduldet, erinnert uns S. Ex. Bischof Fellay an die sozusagen prophetische Vision des späteren Papstes Benedikt XVI. über die Zukunft der Kirche, welche er vor 17 Jahren hatte.
Inmitten dieser Katastrophe hört die Bruderschaft nicht auf, sich zu entwickeln und an der Heiligung der Seelen zu arbeiten. Ganz besonders liegen ihr die christlichen Familien, die katholischen Schulen, die Ignatianischen Exerzitien und über allem die Ausbildung und Heiligung der Priester am Herzen.
Der Generalobere erläutert das doppelte Problem bezüglich der Heiligsprechungen der Päpste Johannes XXIII. und Johannes Pauls II, die am 27. April 2014 stattfinden sollen.
Sowohl die wachsende Unkenntnis in Dingen die unsere Religion betreffen, als auch die unglückselige Richtung des Zweiten Vatikanischen Konzils verschlimmern zunehmend die Situation in der sich die Kirche befindet. Es bedarf eines Eingriffes des Himmels, um dieser ständigen Bedrohung der Seelen und der Kirche entgegenzuwirken. Darum wird die Priesterbruderschaft den vierten Rosenkranzkreuzzug beginnen: ein Kreuzzug der Standespflicht.
Während des Jahres 2012 befand sich die Priesterbruderschaft oft in einer schwierigen Situation, in dem sie dem Wunsch Papst Benedikts XVI. folgte, die Situation zu normalisieren. Das Problem, das durch die Ungewissheiten verursacht wurde, verschwand am 13. Juni 2012 durch einen Brief von Papst Benedikt XVI. selbst. Wie Erzbischof Augustine Di Noia in einem Brief an die Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius X. schrieb: "Auf der lehrmäßigen Ebene sind wir noch an dem Punkt, an dem wir in den 1970er Jahren begonnen haben.“
In diesem Brief an die Freunde und Wohltäter Nr. 79 weist der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Mgr. Bernard Fellay, auf das bevorstehende Weihnachtsfest hin. Mit Worten aus dem Credo des 11. Konzils von Toledo ruft uns Bischof Fellay die Menschwerdung Gottes in Maria, der Jungfrau, und die Geburt des Sohnes Gottes in Erinnerung: „Der vor aller Ewigkeit von einem Vater ohne Mutter geboren wurde, wird in der Zeit von einer Mutter ohne Vater geboren!“ (Glaubensbekenntnis des 11. Konzils von Toledo)